Ratgeber Ernährung

einfach - gesund - natürlich

Stillen

Muttermilch liefert alle wichtigen Nährstoffe, die Ihr Baby für eine gesunde Entwicklung braucht. Sie ändert sogar im Laufe der Zeit ihre Zusammensetzung, damit sie immer auf die aktuellen Bedürfnisse Ihres Babys abgestimmt ist. Sie stillt den Hunger und löscht den Durst.

Manchen sie nicht den Fehler und schränken sie ihre Energiezufuhr ein um schnell ihr Ausgangsgewicht zu erlangen. Durch den Abbau des Fettgewebes können Schadstoffe, die ihr Körper dort eingelagert hat, mobilisiert werden und diese gelangen dann in die Muttermilch.

Stillen kann nur gut funktionieren, wenn sie sich gesund ernähren.

Wundsein und Stillen

Wenn ihr Baby wund ist, unruhig ist, schlecht schläft, vermuten viele ihr Kind verträgt bestimmte Lebensmittel nicht, die sie gegessen haben. Tatsächlich können die meisten Mütter aber alles essen, ohne das ihr Säugling darauf reagiert. Im Gegenteil Mutter und Kind profitieren von der abwechslungsreichen Kost mit einem optimalem Nährstoffspektrum. Für ihr Baby ist das außerdem ein ideales Geschmackstraining, denn jedes gegessene Lebensmittel verändert den Geschmack der Muttermilch.

Manche stillende Mutter erzielt allerdings eine Besserung des Wundseins, wenn sie bestimmte Obstsorten weg lässt. Aber generell den Verzehr von Obst aus Angst vor Fruchtsäuren (besonders von Zitrusfrüchten) stark einzuschränken, ist sicher der falsche Weg.

Schadstoffe und Stillen

Diese Lebensmittel sollten Stillende aufgrund des möglichen höheren Schadstoffgehalts meiden

  • Leber, Niere, Wild
  • Langlebige Raubfische (Schwertfisch, Hai, Thunfisch, Makrele)
  • Muscheln
  • Übermäßig geräucherte und gegrillte Produkte

Seit 1980 sinken die Schadstoffkonzentrationen ständig. Laut DGE hat die Belastung mit Organochlor-Pestiziden (OCP), polychlorierte Biphenylen und Dioxinen um 70-90% abgenommen.

War eine Frau besonderen Belastungen ausgesetzt, z.B. Arbeiten mit Dünge-, und Pflanzenschutzmitteln sollte sie eine Milchprobe vom Gesundheitsamt untersuchen lassen.

Allergenarme Diät der Mutter

In einigen wenigen Fällen scheint eine allergenarme Diät der Mutter während der Stillzeit einen präventiven Effekt zu haben. Geringe Allergenmengen, die über die Muttermilch vom Säugling aufgenommen werden, führen sogar eher zu einer Toleranzentwicklung als zu einer Allergieentstehung.

Nur bei Kindern mit einem besonders hohen Allergierisiko, sollte diese Diät angewendet werden. Die Umsetzung ist sehr schwierig und sollte unbedingt mit Hilfe einer Ernährungsfachkraft durchgeführt werden.