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Gesund abnehmen

Die Hose zwickt und wird immer enger, die Waage macht es noch sichtbarer – zugenommen! Für viele ein Grund, eine Diät zu starten. Doch welche Diät funktioniert gut und welches Körpergewicht ist sinnvoll?

Schlanksein gilt als schön und attraktiv und steht für einen gesunden Körper. Doch nicht jeder Übergewichtige ist gleich krank und nicht jeder Schlanke ist automatisch gesund. Es gibt mollige Menschen, die sind beweglich und gesund und es gibt schlanke Menschen mit vielen gesundheitlichen Problemen.

Aber richtig ist, ab einem gewissen Grad des Übergewichts steigt das Risiko an Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Fettstoffwechselstörungen zu erkranken stark an.

 

Idealgewicht oder Wohlfühlgewicht?

Das Idealgewicht für alle gibt es nicht. Jeder sollte sein individuelles Wohlfühlgewicht finden, das wahrscheinlich nicht dem gängigen Schlankheitsideal entspricht, sondern das Gewicht, das man mit seinem Körper erreichen kann, ohne ständig frustriert zu sein, sich wohl fühlt und sich gut bewegen kann.

Mit dem sogenannten Body-Mass-Index (BMI) kann man abschätzen, ob und wie viel Übergewicht ein Erwachsener (ab 18 Jahre) hat. Dieser Wert berücksichtigt das Körpergewicht und die Körpergröße. Die Zahl ist eine grobe Orientierung. Denn der Wert berücksichtigt nicht, wo das Fett im Körper sitzt und das ist für das gesundheitliche Risiko entscheidend.

Bei Kraftsportlern und Personen, die schwer körperlich arbeiten, kann der BMI fälschlicherweise auf Übergewicht hinweisen, weil er nicht zwischen Muskel- oder Fettmasse unterscheidet.

BMI= Körpermasse in Kilogramm/Körpergröße in Metern zum Quadrat

Je höher der BMI, desto größer ist das Risiko für Begleiterkrankungen (Einteilung nach WHO):

                                          BMI

Untergewicht

   weniger als 18,5

 Normalgewicht

  18,5-24,9

 Übergewicht

  25-29,9

 starkes Übergewicht

  30 und darüber

 

Bauchfett mit gesundheitlichen Risiken

Schauen Sie sich im Spiegel an, sitzt das zusätzliche Fett eher hüftbetont, also an Oberschenkel, Beinen und Po, ist das zusätzliche Plus auf der Waage weniger gesundheitsschädlich (Birnenform), oder sieht ihre Körperform eher wie ein Apfel aus: das zusätzliche Fett befindet sich vor allem im Bauchraum.

Dieses Fett im Bauchraum, das sich an den inneren Organen sammelt, ist stoffwechselaktiver und begünstigt besonders das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für die Entwicklung von Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus oder erhöhte Cholesterinwerte im Blut.

Mit Hilfe eines Maßbandes können Sie schnell ihren Bauchumfang bestimmen. Dazu legen sie mit freiem Oberköper im Stehen das Maßband in Höhe des Bauchnabels an und führen es in gerader Linie um den Bauch. Der Taillenumfang sollte

  • bei Frauen nicht über 88 cm und
  • bei Männern nicht über 102 cm liegen.

Sollte ihr Bauchumfang größer 88 cm/102 cm sein und gleichzeitig ihr BMI über 25, besteht ein gesundheitliches Risiko.

Sie sollten Abnehmen.