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Heidelbeere

Heidelbeeren

Als eines der ältesten Nahrungsmittel dienen heimische Beeren als beste Quelle für Antioxidantien, zeichnen sich durch einen sehr hohen Vitamin C Gehalt aus, enthalten viele Ballaststoffe und besitzen einen niedrigen Kaloriengehalt.

Die Heidelbeere oder Blaubeere ist ein Zwergstrauch, der in Nordeuropa verbreitet ist und ist zwischen Juli und September reif.

Die kleine Beere ist außen blau bis violett, ebenso ihr Fruchtfleisch. Sie färbt deshalb alles tief blau.

Die kultivierte Strauchheidelbeere stammt von der amerikanischen Blaubeere ab. Sie wird viel größer, ist aber nur außen blau, ihr Fruchtfleisch ist farblos und ihr Geschmack ist viel weniger intensiv. Allerdings ist ihr Vorteil die längere Haltbarkeit.

Besondere Inhaltsstoffe der Heidelbeere:

Sie enthält Fruchtsäuren, Pektine, Antioxidantien, wie verschiedene Pflanzenfarbstoffe und Gerbstoffe.

Aufgrund ihres Gerbstoffgehalts und des Pektingehalts wird die Blaubeere als getrocknete Beere gegen leichten Durchfall eingesetzt.

Die Gerbstoffe helfen bei leichtem Durchfall, indem sie die Darmschleimhaut so verändern, dass weniger Krankheitserreger eindringen können und weniger Nährstoffe und Wasser verloren gehen.

Ihr hoher Pektin-Anteil hemmt das Wachstum unerwünschter Darmbakterien. Denn Pektin gehört zu den löslichen Ballaststoffen, die im Darm zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut werden und den Darminhalt säuern, unerwünschte Keime dadurch am Wachstum hemmen.

Zusätzlich dienen die entstandenen kurzkettigen Fettsäuren der Darmschleimhaut als Nährstoffquelle, die auf diese Weise gezielt aufgebaut wird. Ein Vorteil, gerade bei Durchfallerkrankungen, aber auch für jeden gesunden Menschen.